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25 Oktober 2021 / Lesezeit: 3 minuten

Neuer Telekom-Router

Eine Idee, die Kreise zieht

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Nachhaltigkeit für den Massenmarkt: Mit dem „Speedport Smart 4“ surfen Telekom-Kund*innen nicht nur im grünen Netz, sondern auch mit einem Endgerät, das zu mehr als 90 Prozent aus recyceltem Kunststoff besteht. Auch die kompostierbare Verpackung ist umweltfreundlich.

Foto: Deutsche Telekom AG

Foto: Deutsche Telekom AG

Wertstoffe dienen niemals aus, sondern kommen immer wieder neu zum Einsatz: Das Konzept der Kreislaufwirtschaft unterstützt große Konzerne dabei, ambitionierte Nachhaltigkeitsziele zu erreichen. Die Deutsche Telekom setzt das Prinzip der Circularity auf allen Ebenen des Unternehmens um. Auch dort, wo modernste Technik auf dem Massenmarkt eingeführt wird.

Wer sich mit Umwelt- und Klimaschutz beschäftigt, stößt irgendwann auf das Prinzip Cradle-to-Cradle. Übersetzt bedeutet es „von Wiege zu Wiege“, dahinter steckt die Idee einer konsequenten Kreislaufwirtschaft: Materialien werden nicht entsorgt, sondern immer wieder neu genutzt. Die Natur organisiert sich eigenständig nach dem Prinzip der Circularity. Wirtschaft und Gesellschaft stehen heute vor der Aufgabe, diesen Ansatz auf technischer Seite zu verwirklichen. Die Kreislaufwirtschaft ist der zentrale Schlüssel dafür, umwelt- und klimafreundlich zu wirtschaften – und damit die gesteckten Klimaziele zu erreichen. Wer sich heute ein neues technisches Produkt anschafft, wird jedoch häufig schon beim Auspacken ernüchtert feststellen: Von Cradle-to-Cradle ist das weit entfernt. Aus den Boxen quillt Plastik, kleine Tütchen oder Kunststoff-Elemente müssen entsorgt werden. Nicht selten wirkt die Verpackung so, als schütze sie zwar das Gerät, aber ganz sicher nicht Umwelt und Klima. Lässt sich das nicht kombinieren? Ist es nicht möglich, dem technischen Know-how nachhaltiges Denken an die Seite zu stellen?

Eine Halterung, die Pflanzen düngt

Und damit zur Kartoffelstärke. Sie ist nützlich beim Kochen, Backen oder beim Anbau von Pflanzen. Sie lässt sich aber auch als Material nutzen, um technische Geräte zu schützen. Zum Beispiel den Speedport Smart 4, den neuen Router der Deutschen Telekom AG, der weltweit in vielen Millionen Haushalten stabile und schnelle Heimnetzwerke aufbauen wird. Die Telekom hat das Gerät auf zwei Ebenen optimiert: in technischer Hinsicht, aber auch in Sachen Nachhaltigkeit. Und hier kommt die Kartoffelstärke ins Spiel: Halterungen, die dafür sorgen, dass das Gerät beim Transport keinen Erschütterungen ausgesetzt wird, sind aus diesem Bio-Material hergestellt. „Das nenne ich nachhaltig!“, bringt es Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG, in einem „Unboxing“-Video des neuen Routers auf den Punkt. Die Halterung baue sich vollständig ab, „ich kann sie aber auch zerkleinern und in diesem Mahlgut meine Kresse anbauen“.

Nachhaltigkeit im Hightech-Massenmarkt

Schaut man sich den Speedport Smart 4 genauer an, entdeckt man viele weitere nachhaltige Materialien. Sein Gehäuse besteht zu über 90 Prozent aus recyceltem Kunststoff, weshalb es ihn auch nur in Schwarz gibt: Bei dieser Farbe lassen sich größere Anteile von wiederverwerteten Werkstoffen einsetzen. Auch an technisch sensiblen Stellen wie den LAN-Anschlüssen werden keine Schadstoffe verwendet. Verpackt ist der Router in Recycling-Karton, 30 Prozent weniger davon wird im Vergleich zu den älteren Modellen benötigt, Plastik kommt hier gar nicht zum Einsatz. Bedruckt wird der Karton mit pflanzenbasierter Farbe. Und wenn die Kund*innen das Gerät nach der Miet-Nutzung zurück an die Telekom schicken, setzt diese die Wertstoffe an anderer Stelle neu ein. Der Speedport Smart 4 zeigt damit exemplarisch, wie Geräte für den globalen Massenmarkt im Sinne von Circularity und Nachhaltigkeit optimiert werden können.

Der Router ist eine von vielen Maßnahmen der Deutschen Telekom im Rahmen des Programms #GreenMagenta. Auf allen Ebenen übernimmt das Unternehmen Verantwortung für unseren Planeten und ergreift Maßnahmen, um die Kreislaufwirtschaft zu stärken. Was zum Beispiel passiert eigentlich mit den alten Kupferkabeln, aus denen früher die Telefonleitungen bestanden? Durch den Glasfaserausbau verliert das Kupfer hier seinen Zweck – nicht jedoch seinen Wert als Rohstoff. Also zieht die Telekom das Kupferkabel aus den alten Anlagen, allein in Deutschland hat der Konzern dadurch 3.773 Tonnen des Metalls gewonnen. Was den Wert betrifft, zählt Papier zu den unterschätzten Ressourcen. In den Logistikzentren des Unternehmens sorgen Geodaten dafür, dass für jedes Produkt eine maßgeschneiderte Verpackung zugeschnitten wird. Das spart Karton. Der bei diesem Prozess anfallende Abschnitt kommt in eine Maschine, die daraus Knüllpapier fertigt, das später im Karton die Produkte gegen Stöße schützt. Zuvor musste dieses eingekauft werden, nun stellt die Telekom es selbst her. Das Resultat: 50 bis 70 Tonnen weniger Papier, wobei jede nicht verwendete Tonne 50.000 Liter Wasser, 10.000 Kilowattstunden Energie und eine Tonne CO2 spart.

Abkehr von Black-Box-Geräten

Die Grundlage für Klima- und Umweltschutz ist größtmögliche Transparenz. Die Menschen möchten mit ihrem Kaufverhalten einen Unterschied machen, und dafür wollen sie wissen, wie nachhaltig technische Geräte wirklich sind. Das im Juni 2021 von der Telekom gemeinsam mit vier führenden europäischen Mobilfunkbetreibern eingeführte Eco-Rating für Mobiltelefone ermöglicht es, auf einen Blick besonders nachhaltige Mobiltelefone zu erkennen und miteinander zu vergleichen. Es führt Modelle von zwölf Anbietern auf, beachtet neben Aspekten wie der Klima- und Ressourcenbilanz auch die Circularity: Wie lange läuft das Gerät, wie gut lässt es sich reparieren, wie viele der benutzen Wertstoffe lassen sich recyceln? Technische Geräte dürfen heute keine Black Boxes mehr sein. Das grüne Zeitalter steht für Transparenz. Und: Es lebt von Ideen und Innovationen, ob Kartoffelstärke als Verpackungsmaterial oder Kartonverschnitt als Knüllpapier. Bei der Deutschen Telekom gibt es mit der „Ideenschmiede“ ein eigenes Portal, auf dem jeder Anregungen einbringen und Innovationen weiterdenken kann. Gute Gedanken in einer Community zu teilen – auch das ist eine Art von Circularity: Eine Idee ist dann wirksam, wenn sie große Kreise zieht.

Weitere Informationen über die Initiativen und Projekte der Deutschen Telekom AG können im aktuellen CR-Bericht nachgelesen werden. Interessantes rund um die Themen Verantwortung und Nachhaltigkeit findet sich auch in We Care, dem Magazin der Deutschen Telekom.

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