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25 January 2019 / Lesezeit: 3 minuten

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Ein Windrad für meine Rente

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Transparente Rendite: Die klimafreundlichen Investments des Pangaea Life Fonds können deutsche Anleger sogar ohne Flugticket besichtigen

Titelbild: Pangaea Life

Pangaea Life bietet eine Investment-Rente mit einem nachhaltigen Fonds an, der in klima­freundliche Sachwerte investiert. Das Unternehmen will so nachhaltig orientierte Rentensparer ansprechen, denen Aktien und Co. zu undurchsichtig oder abstrakt sind

Sieben Windräder am Deich der dänischen Insel Lolland drehen sich unermüdlich im Wind. Hier bläst er besonders verlässlich. Die Anlagen erzeugen Strom für 30.000 Haushalte, weit mehr als es auf der kleinen Insel selbst gibt. Das freut nicht nur Stromkunden im Rest von Dänemark, sondern auch ökologisch orientierte Kunden von Pangaea Life, eine Marke der Versicherungsgruppe die Bayerische.

Pangaea Life, eine Marke der Versicherungsgruppe die Bayerische, verbindet persönliche Absicherung und Vorsorge mit Nachhaltigkeit. Mehr Informationen unter: www.pangaea-life.de/achtsamkeit

Nachhaltige Rentenfonds zum Anfassen

Im vergangenen Jahr hat der Pangaea Life Fonds den dänischen Windpark MADS gekauft  – die Anlagen und die Betreiber­gesellschaft dazu. Es war das erste Investment im Fonds, den die Versicherungsgruppe die Bayerische erst im Herbst 2017 aufgelegt hat. Man investiert nicht in Geld-, sondern ausschließlich in Sachwerte. Und zwar nur in solche, die einen direkten Beitrag zum Klimaschutz leisten. „Keine Aktien, keine Spekulation, keine frag­würdigen Branchen und keine Projekte, die noch in der Planungsphase stecken. Kurzum nichts, was man nicht sofort versteht!“, sagt Marc Schwetlik, Chief Investment Officer der Bayerischen, über die Kriterien. Das Rezept solle Vertrauen schaffen, gerade bei kritischen Anlegern, die ihr Geld nicht nur virtuell arbeiten sehen wollen.

Bislang hat man sich ganz auf nachhaltige Energieerzeugung verlegt. Auf den Windpark in Dänemark folgten zwei Photovoltaik-­Parks im Süden Portugals und ein weiterer Windpark in Norwegen. Ein Wasserkraftwerk ist im Gespräch. Künftig könnten auch Energiespeicher und nachhaltige Forstwirtschaft hinzukommen.

Transparenz wird großgeschrieben

Transparenz und Verständlichkeit haben dabei – so scheint es – hohe Priorität. Zwei Objekte in Neuseeland und der Dominikanischen Republik wurden schon in der Vorprüfungsphase abgelehnt. Beim Karibikstaat hatte man Zweifel, ob sich Nachhaltigkeit und Governance garantieren lassen. Ein Forstprojekt in Neuseeland erschien für europäische Anleger zu wenig greifbar. In der Tat hat es einen gewissen Charme, dass deutsche Anleger derzeit ohne Flugticket und im Rahmen einer Urlaubsreise zu allen Investments fahren und diese inspizieren könnten.

„Das Schöne an diesen Objekten ist, dass wir im Grunde gar nicht erst erklären müssen, warum sie sozio-ökologisch Sinn machen“, sagt Schwetlik. Die mit der Objektsuche beauftragten Portfolio­manager der Hamburger Aquila Capital nehmen jedes Projekt trotzdem genau unter die Lupe – Nachhaltigkeit sowie technische, geografische, klimatische und politische Rahmenbedingungen müssen stimmen. Die Renditeaussichten sowieso. Beispiel: der Windpark MADS. Hier wird seit über 20 Jahren Windstrom geerntet. Das erlaubt verlässliche Prognosen. Der Anlagenhersteller Vestas übernimmt mindestens 15 Jahre lang die Wartung. Eine Bürgerbefragung hat früh die Zustimmung der lokalen Bevölkerung eingeholt. Und der dänische Staat garantiert Einspeise­­prämien für eine fixe Strommenge.

Renditestarke, flexible Sparmodelle

Eigentlich stehen Sachwerte-Fonds fast nur großen und institutionellen Anlegern offen – etwa Versicherern, Pensionskassen oder Stiftungen. Ein Grund: „Solche Investments sind naturgemäß nicht so flexibel und liquide wie Geldwerte“, sagt Schwetlik. Ein Windpark lasse sich nun mal nicht schnell an der Börse zu Geld machen. Mit Pangaea Life wagt die Bayerische aber den Spagat: Schon ab 25 Euro monatlich können  Sparer eine fondsbasierte Rentenversicherung abschließen. Auch einzelne Einzahlungen sind möglich.

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Die bislang erzielten vier Prozent Rendite pro Jahr nach Kosten können sich durchaus sehen lassen, sind aber bei 14 Monaten Laufzeit noch nicht sehr aussagekräftig. Bisher hat Pangaea Life in vier Anlagen investiert. Bei geplanten 400 Millionen Euro Fondsvolumen, davon rund 30 Millionen Euro pro Anlage, werden nie viel mehr als ein Dutzend Projekte im Portfolio landen. Ein Risiko? „Ein Aktienfonds mit hunderten Aktien bietet sicher mehr Streuung, kann aber nie so transparent sein“, sagt Schwetlik. Wer weiß, vielleicht lässt die Vorstellung, dass sieben Windräder auf einer dänischen Insel sich unaufhörlich für grünen Strom und die eigene Altersvorsorge drehen, manchen ruhiger schlafen.

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Pangaea Life unterstützt die Mission von WeForest und pflanzt für jeden neuen Vertrag einen Baum in einem von Abholzung bedrohten Gebiet. Siehe www.weforest.org.