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25 Oktober 2022 / Lesezeit: 3 minuten

Anzeige – Eco Anxiety

So wirkt sich der Klimakummer auf die Arbeit aus

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Illustration: OpenUp

Illustration: OpenUp

Überschwemmungen, Waldbrände und Artensterben: Unser Planet ist nicht in Topform. Das kann Stress auslösen und sich negativ auf unsere mentale Gesundheit auswirken. Das Resultat: Klimakummer. In diesem Artikel teilen wir alles zu diesem scheinbar neuen Phänomen mit dir und geben dir Tipps, wie du mit Unterstützung von OpenUp etwas für deine mentale Gesundheit tun kannst.

Das Phänomen Klimakummer

Obwohl der deutsche Begriff Klimakummer relativ neu scheint, ist Klimakummer schon länger bekannt. Der englische Begriff Eco Anxiety tauchte bereits vor 30 Jahren in einem Artikel der Washington Post auf. Die Zusammensetzung der Wörter Umwelt und Angst wird von der American Psychology Association (APA) als „Angst vor dem ökologischen Untergang” definiert.

Klimakummer betrifft vor allem junge Menschen. Mehr als die Hälfte der Kinder- und Jugendpsychiater in England sprechen mit Patient*innen, die sich Sorgen um die Umwelt machen. Auch in Deutschland haben Jugendliche und junge Erwachsene Klimakummer: 56 % der 14 – 29-jährigen machen sich laut Studie „Jugend in Deutschland“ Zukunftssorgen wegen des Klimawandels. Bereits 44 % ernähren sich deshalb alternativ – vegetarisch, vegan oder zumindest flexitarisch. Die Sorge ums Klima übersteigt sogar Sorgen wie die Zukunft des Rentensystems. Aber wie äußert sich der Klimakummer eigentlich?

Anzeichen von Klimakummer

Diese Symptome könnten darauf hindeuten, dass die Sorge um die Umwelt deine mentale Gesundheit beeinflusst:

  • Gedrückte Stimmung
  • Hilflosigkeit und Wut
  • Schlaflosigkeit
  • Panik und Schuldgefühle

Klimakummer wird auch bei OpenUp häufig thematisiert. Über die Online-Plattform openup.de haben Mitarbeitende dank ihrer Unternehmen kostenlos Zugang zu Gesprächen mit Psycholog*innen, Gruppeneinheiten und Mindfulness-Übungen.

Psychologin Judith Klenter berät einige Klient*innen, die mit Klimakummer zu kämpfen haben. „Ich rate Klient*innen, sich auf das zu konzentrieren, worüber sie selbst Kontrolle haben, zum Beispiel der Einsatz für klimafreundliche Politik oder lokale Projekte”, sagt Klenter und fährt fort: „Es ist aber auch wichtig, sich Zeit für Hobbys, Beziehungen und Selfcare freizuhalten, denn aus einem leeren Becher kann niemand einschenken.”

Auswirkungen auf die Arbeit

Was hat Klimakummer eigentlich mit der Arbeit zu tun? Sehr viel, denn Menschen nehmen ihre privaten Probleme und Sorgen natürlich in die Arbeit mit – und umgekehrt.
Diese 5 Tipps können dir dabei helfen, Klimakummer im Unternehmen in Angriff zu nehmen:

1. Zuhören und Gefühle ernst nehmen

Als Teamlead hilft es, wenn du deinen Mitarbeitenden gut zuhörst und ihre Gefühle und Sorgen – auch im Bezug aufs Klima – ernst nimmst. „Es ist wichtig, anzuerkennen, dass dieser Kummer berechtigt ist und seinen Platz hat”, rät Psychologin Judith Klenter. „Führungskräfte können Fragen stellen wie ‘Wie geht es dir damit?, ‘Was brauchst du von uns?’ oder ‘Wie können wir selbst einen Beitrag leisten?’.”

2. Klima-Aktionen planen

Gibt es in deinem Unternehmen bereits betriebliche Freiwilligenprogramme? Dann setz dich dafür ein, dass neben sozialen Aktivitäten auch etwas für die Umwelt getan wird. Das kann z.B. eine Kooperation mit einer Umweltorganisation sein oder etwas, das intern umgesetzt werden kann, wie z.B. ein Müllsammeltag in der Umgebung. Sich aktiv für das Klima einzusetzen, hilft bei Hilflosigkeit und Schuldgefühlen.

3. Go green

Bereits innerhalb des Unternehmens können Maßnahmen gesetzt werden, um den CO2-Fußabdruck zu verringern. Überleg dir, worauf du in deinem Team Einfluss hast oder schlage abteilungsübergreifende Arbeitsgruppen vor. Gemeinsam könnt ihr z.B. Dienstreisen auf die Bahn umlegen, Papier einsparen, den Innenhof begrünen, einen fleischlosen Tag in der Kantine einrichten und vieles mehr.

4. Kontakt mit Natur

Ein Spaziergang an der frischen Luft kann therapeutisch wirken. Motiviere deine Teammitglieder, Meetings im Gehen abzuhalten und kombiniere deine Teamevents mit einer Aktivität im Freien.

5. Führe einen ‘Mental Health Day’ ein

Stelle einen freien Tag für die mentale Gesundheit zur Verfügung. „Ein ‘Mental Health Day’ ist besonders hilfreich für Tage, an denen es den Mitarbeitenden zu viel wird”, sagt Klenter.

Wie OpenUp dich unterstützen kann

Zusätzlich zu diesen Aktivitäten kannst du dir für nur 25 € pro Mitarbeitenden pro Jahr Unterstützung von OpenUp holen und so deinem ganzen Team Zugang zu mentaler Gesundheit schenken. Deine Mitarbeitenden können dann Gespräche mit Psycholog*innen in 18 Sprachen buchen und bekommen garantiert innerhalb von 24 Stunden einen Termin. Über die Online-Plattform haben deine Mitarbeitenden außerdem unbegrenzt Zugang zu relevanten Inhalten und Tools

  • Mindfulness-Einheiten, um Stress abzubauen und im Hier & Jetzt anzukommen
  • Gruppeneinheiten, um Herausforderungen mit anderen Betroffenen zu besprechen
  • Masterclasses, um mehr über psychische Gesundheit zu lernen
  • Individuelle, anonyme Gespräche mit Psycholog*innen, auch für Führungskräfte

Mentale Gesundheit hat große Auswirkungen auf die Motivation und die Produktivität deiner Mitarbeitenden. Erfahre hier mehr darüber, wie OpenUp dir dabei helfen kann, die mentale Gesundheit deiner Mitarbeitenden und somit ihre Produktivität zu fördern.

OpenUp

OpenUp ist eine digitale Plattform für psychische Gesundheit, die Zugang zu 1:1-Sitzungen mit zertifizierten Psycholog*innen bietet – unbegrenzt, in 18 Sprachen und innerhalb von 24 Stunden. Mit OpenUp haben du und deine Mitarbeitenden außerdem Zugang zu inspirierenden Online-Inhalten wie Masterclasses, Achtsamkeits-Gruppensitzungen und Check-Ins zur psychischen Gesundheit – und das für 25€ pro Mitarbeitenden pro Jahr. Let’s OpenUp!