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19 Mai 2021 / Lesezeit: 3 minuten

Hinter den Kulissen

Parkhotel Holzner in Südtirol

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Bild: Hannes Niederkofler

Bild: Hannes Niederkofler

Wenn die Morgensonne ihr Licht durch die hohen Sprossenfenster fallen lässt, auf liebevoll restaurierte Jugendstilmöbel und die geradlinigen Strukturen zeitgenössischer Architektur, spürt man den besonderen Geist, der durch das Parkhotel Holzner weht. Seit 1908 leitet die Familie Holzner das Bergrefugium für alle Generationen einer Familie.

Es ist ein Lebensgefühl, dass die besondere Atmosphäre im Holzner begründet, das spürt man schnell. Gastgeber Wolfgang und Monika Holzner knüpfen in vierter Generation an eine Familientradition der Gastfreundschaft und des Weitblicks an. Vor 13 Jahren haben sie die Regie im Haus von Wolfgangs Eltern übernommen und mit jungen Ideen und frischen Konzepten eine harmonische Symbiose der Kontraste geschaffen.

Blick ins Restaurant
Bild: Christine Andorfer

Zeitlose Architektur

Gemeinsam mit dem Architektenduo BergmeisterWolf aus Brixen wurden zwischen 2012 und 2018 nachhaltig ausgerichtete Erweiterungen durchgeführt. Die Zusammenarbeit erwies sich als Glücksfall für Haus und Familie: Gerd Bergmeister und Michaela Wolf bewiesen von Anfang an Feingefühl und besondere Wertschätzung für die zeitlose Ästhetik des Alpinen Jugendstils. So stand das historische Gebäude stets im Mittelpunkt, das Neue wurde zugunsten des Bestandes zurückgenommen. Und nicht zuletzt war der historische Baumbestand im weitläufigen Park federführend bei Positionierungen und Wegeführung. Dadurch entstand ein Dialog zwischen historischer Struktur und zeitgenössischer Architektur, zwischen der umliegenden, behutsam gezähmten Landschaft und dem neuen Ostflügel des Hauses, zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

Historische und zeitgenössische Architektur im Dialog
Bild: Hannes Niederkofler

Beseelter Müßiggang

Dass dabei Traditionsbewusstsein und zukunftsorientiertes Handeln keine Gegensätze bilden, sondern – im Gegenteil – einander bereichern und Hand in Hand Garanten für nachhaltige und zeitlose Evolution sind, wird in diesem Haus, das oft wie aus der Zeit gefallen wirkt, immer wieder spürbar: Beim Lustwandeln durch den weitläufigen Park, der mit immer neuen Ausblicken und einladenden Plätzen überrascht; beim Genießen der mehrfach ausgezeichneten Küche, die sich der Regionalität und Saisonalität verschrieben hat; beim Staunen, Erleben und Wandern mit Blick auf eine der wohl atemberaubendsten Bergkulissen weit und breit.

Blumengarten zum Pool
Bild: Frieder Blickle

Generationsübergreifendes Glück

Der Anspruch, ein Haus für alle Generationen sein zu wollen, erklärt sich für jeden schnell, der einmal Zeuge des wöchentlichen Familientischs der Familie Holzner geworden ist. „Ich habe fünf Geschwister und zusammen haben wir 15 Kinder. Wir sind eine Großfamilie im klassischen Sinne und haben uns wirklich gern,“ erklärt Wolfgang Holzner. Über zwanzig Personen tummeln sich da also an einer langen Tafel, essen, lachen und genießen ganz offensichtlich die gemeinsam verbrachte Zeit. Wolfgangs Eltern Hans und Marianne haben bereits in den 90ern des vergangenen Jahrhunderts den Grundstein für die familienfreundliche Ausrichtung des Hotels gelegt. Als Gründungsmitglied der Gruppe „Familienhotels Südtirol“ haben sie das Angebot, in Hardware und Software, zunehmend auf die besonderen Bedürfnisse von Familien ausgerichtet.

Festessen mit der ganzen Familie Bild: Hannes Niederkofler

„Kinder bringen nicht Unruhe, sondern Leben ins Haus,“ lautet die gern zitierte Aussage von Hans Holzner. Wolfgang und Monika, selbst stolze Eltern von vier strammen Buben, führen auch diese Familientradition fort, dem Grundgedanken der Seniors bleiben sie dabei treu: Im Holzner heißt Familienurlaub nicht Urlaub voneinander, der Schwerpunkt liegt vielmehr darin, unvergessliche Erlebnisse für die ganze Familie zu bieten und einen Ort von zeitloser Schönheit zu schaffen, wo alle Mitglieder dieser Familie Erholung, Freude und Gemeinschaft erleben können.

Kinder bringen Leben ins Parkhotel Holzner
Bild: Hannes Niederkofler

Sommerfrische neu gedacht

Ihre Ziele stecken sich die Holzners in jedem Fall hoch. So wollen sie nach der längeren Winterpause ab 2021 auch vermehrt authentische Kulturerlebnisse bieten. Slow Travel ist in diesem Haus eben kein neuer Trend, sondern hat seinen Ursprung in der Sommerfrische, die im kleinen Örtchen Oberbozen seit dem 17. Jahrhundert zelebriert wird. Nur das Interesse an und das Verständnis für die kulturellen Besonderheiten, die kleinen Kreisläufe und einzigartigen Rituale einer Gemeinschaft machen einen Fremden zum Gast und nachhaltigen Fremdenverkehr erst möglich, so ist man hier überzeugt. So werden Wolfgang und Monika Holzner selbst ihre Gäste im Rahmen der Kultur Parcours Wanderungen zu besonderen kulturellen Orten führen, wo Einblicke in die Südtiroler Lebensart, in architektonische und historische Besonderheiten gewährt werden. „Das ist Chefsache,“ schmunzelt Wolfgang Holzner, selbst Kulturliebhaber und Architekturenthusiast.

Wandern mit Panorama
Bild: Frieder Blickle

Reinen Herzens genießen

So flattert Gastfreundschaft in Begleitung von Kindergelächter von Raum zu Raum, durch historische Salons ebenso wie von Blumenbeet zu Liegewiese im großen Park, durch das erholsam unaufgeregte Liberty Spa und springt zuletzt laut platschend in den Endlospool. Wieder so ein Ort zum Träumen und sich vergessen, eingebettet in das herrliche Panorama der Dolomiten und der sanften Hügel im Süden. Und auch hier finden ungetrübter Urlaubsgenuss und Verantwortung für Natur und Umwelt nahtlos zueinander: Bereits seit 2008 werden die Pools, das Hotel und auch das Privathaus der Familie Holzner mit sauberer Energie aus dem hauseigenen Bioheizwerk versorgt.

Pool mit bester Aussicht
Bild: Frieder Blickle

„Bei jeder Entscheidung, die wir für unser Haus treffen, sei diese nun klein oder groß, steht für uns die Frage im Vordergrund, ob wir einen Mehrwert nicht nur für unsere Gäste und uns als Unternehmer, sondern auch für unsere Kinder, Nachfolger und die uns umgebende Natur schaffen,“ gibt Monika Holzner Einblick in die Holzner‘sche Unternehmenskultur, „Das macht es nicht immer leichter, aber dafür sinnstiftend, nachhaltig und deshalb auch erfüllend für uns als Gastgeber.“

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