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9 Oktober 2020 / Lesezeit: 8 minuten

Sirplus und Motatos

Diese Start-ups retten Lebensmittel

In sechs Sirplus-Rettermärkten in Berlin, wie hier in Berlin-Steglitz, können Kund*innen Lebensmittel kaufen, die das Mindesthaltbarkeitsdatum oft schon überschritten haben.

Foto: Sirplus

Foto: Sirplus

Jährlich landen deutschlandweit 12,7 Millionen Tonnen Lebensmittel im Müll. Nicht nur wohltätige Organisationen wie die Tafeln tun etwas gegen die Verschwendung, sondern auch junge Gründer*innen.

Zwei vollgepackte Einkaufswagen mit Waren im Wert von 234 Euro – so viele Lebensmittel verschwendet im Schnitt jede*r einzelne von uns allein zu Hause laut Umweltbundesamt im Jahr. Um die gesamte Menge, nicht nur die Abfälle der Haushalte, zu transportieren, bräuchte es 480.000 Sattelschlepper, rechnet die Verbraucherzentrale vor. Aneinandergereiht würden sie von Lissabon bis St. Petersburg reichen. 

Wenn Lebensmittel produziert, aber letztlich im Müll landen, verschwendet das unnötig Energie, Wasser, Düngemittel sowie andere Rohstoffe, aber auch Arbeitskraft und Anbauflächen. Eine Studie der Welternährungsorganisation (FAO) aus dem Jahr 2013 schätzt: Dadurch werden global fast 1,4 Milliarden Hektar Land verschwendet. Das entspricht fast 30 Prozent der weltweiten landwirtschaftlichen Nutzfläche. Gerade in Ländern des Globalen Südens fehlen dadurch Ackerflächen für die lokale Nahrungsmittelversorgung. Außerdem erhöht die Überproduktion die Nachfrage nach Rohstoffen wie Getreide – was wiederum die Preise in die Höhe treibt. 

Sirplus verkauft Lebensmittel um 40 Prozent günstiger

Das wollen immer mehr Menschen ändern. Mit Initiativen wie Foodsharing oder foodfighters aber auch mittels einer App der Too Good To Go GmbH wollen sie Lebensmittel „retten“. Ihre Botschaft: Wir werfen zu viele Lebensmittel weg, die eigentlich noch genießbar sind.

Dagegen will auch das Social Start-up Sirplus angehen. Einer der Gründer ist Raphael Fellmer, 2012 hatte er bereits Foodsharing mitgegründet. Seit 2017 verkauft Sirplus in mittlerweile sechs Supermärkten in Berlin und online Lebensmittel, die im Schnitt um 40 Prozent günstiger sind. Hauptsächlich Produzent*innen, Großhändler*innen und Logistiker*innen verkaufen diese Produkte deshalb zu einem niedrigeren Preis an Sirplus, weil sie aus dem Sortiment genommen wurden, wegen Produktionsfehlern oder geänderten Verpackungen aussortiert wurden. Meistens jedoch haben sie einfach nur das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) überschritten.

Tatsächlich handelt es sich beim MHD nicht um ein Verfallsdatum. Vieles ist auch noch Tage, wenn nicht Wochen oder Monate länger haltbar. Nur beim Verbrauchsdatum, das etwa rohes  Hackfleisch oder Fisch betrifft, gilt eine strenge Deadline.

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Das wird immer mehr Verbraucher*innen bewusst. Entsprechend gut scheint das Konzept von Sirplus anzukommen, gerade in einer Großstadt wie Berlin. Mehr als 3.000 Tonnen Lebensmittel hat das Unternehmen in den vergangenen drei Jahren nach eigenen Angaben „gerettet“. 

Für dieses Jahr war weiteres Wachstum in Sicht, 2021 sollte ein deutschlandweites Franchise-Konzept starten. Doch die Coronakrise bremste den Umsatz in den Rettermärkten, anfangs brach er um 50 Prozent ein, noch immer liegt er um 20 Prozent unter den Werten vor der Pandemie. Das liege daran, schätzt Raphael Fellmer, dass Sirplus kein Vollsortiment bietet: „Viele Menschen, nicht nur diejenigen, die zur Risikogruppe gehören, gehen gerade nur die nötigsten Wege – und gehen zum nächsten Supermarkt um die Ecke, statt bei uns noch nebenher die Welt retten zu wollen.“ Denn eigentlich generieren die Rettermärkte knapp 60 Prozent des Umsatzes. Entsprechend reagierte das Social-Start-up mit reduzierten Öffnungszeiten – in drei Märkten ist das noch immer so – zwischenzeitlich mit Kurzarbeit.

Coronakrise: Sirplus profitiert online

Digital sei Sirplus während der Coronakrise jedoch einen „deutlichen Schritt nach vorne gekommen“, sagt Fellmer. „Der Umsatz im Online-Shop ging richtig ab und hat sich seit Februar mehr als verdreifacht.“ Vor allem die sogenannten Abo-Boxen hätten das Wachstum angekurbelt, sagt der Gründer.

Sirplus profitiere auch davon, dass viele Menschen während der Ausgangsbeschränkungen viel zu Hause kochten, vermutet Fellmer. Sie seien sensibilisiert worden und schätzten Lebensmittel wieder mehr

Lange schien sich ein anderer Trend abzuzeichnen. Denn Lebensmittel wurden immer billiger. Während die Ausgaben für Nahrungs- und Genussmittel im Jahr 1950 noch bei 50 Prozent des Haushaltseinkommens lagen, sind es aktuell nur noch gut zehn Prozent.

Doch immer mehr Menschen geht es um auch um den Sinn auf ihren Tellern. Das zeigt ein Blick auf das aktuelle Crowdinvesting von Sirplus: Mit der Aktion sollen 900.000 Euro zusammenkommen. Aktuell, so Raphael Fellmer, seien es 800.000 Euro – investiert von 680 Menschen, trotz der Coronakrise. Auf Gemeinschaft setzte Sirplus bereits in der Vergangenheit. Der erste Rettermarkt entstand mithilfe der knapp 2000 Unterstützer*innen einer Crowdfunding-Kampagne. Mit dem Crowdinvesting geht das Startup nun einen Schritt weiter. „Es ist etwas anderes, ob einem eine Bank Geld leiht oder Menschen die voll hinter uns Mission stehen und mit ihrem Beitrag dafür sorgen, dass wir weiter wachsen können.“ Mitmachen kann man schon ab 100 Euro Investment. „Wir wollen damit zeigen: Du brauchst nicht immer die Bank oder einen reichen Onkel. Auch wenn du nicht so viel Geld hast, kannst du schon zum Mini-Impact-Investor werden.“ Pro Jahr winken Investor*innen 6 Prozent Zinsen, bis Ende 2023 binden sie sich.

Künftige Gewinne will Sirplus reinvestieren

Noch macht das Start-up keinen Gewinn. Sobald es soweit ist, so das Versprechen, wolle man 80 Prozent davon reinvestieren – und das nicht nur in Sirplus selbst, sondern auch in andere soziale und nachhaltige Projekte sowie Start-ups.

Während der Coronakrise habe man sich um staatliche Hilfen beworben, ob und wann die an Sirplus fließen werden, sei noch ungewiss, sagt Fellmer und kritisiert: „Unternehmen, die vor der Krise eher profitabel waren, denen wird geholfen, aber wer das noch nicht war, dem wird nicht so leicht geholfen.“ Auch eine Befragung des Social Entrepreneurship Netzwerks (Send), bei dem Sirplus Mitglied ist, zeigt: Die Hilfsangebote von Bund und Ländern greifen für viele Sozialunternehmer*innen nicht. Denn eine Voraussetzungen ist meist, dass Unternehmen bereits Gewinne ausweisen konnten, das, was Sozialunternehmen erwirtschaften, fließt hingegen oft in soziale Wirkung. 

Um diese Wirkung geht es auch Raphael Fellmer. Er will das Retten von Lebensmitteln „in die Mitte der Gesellschaft bringen“. MHD-Ware und überschüssige Lebensmittel seien nicht nur etwas „für arme und bedürftige Menschen“. 

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Kritik an Sirplus: Konkurrenz für die Tafeln?

Genau dafür erntete das Start-up Kritik: Sirplus sei Konkurrenz für die wohltätigen Tafeln. Zwar betont Fellmer: „Die Tafeln haben immer Vorrang. Wir nehmen stets nur das, was die Tafeln nicht wollen.“ Sabine Werth, Vorsitzende des Berliner Tafel e.V., sieht das anders: „Wir lassen nichts stehen.“ Und auch das reiche nicht immer für die monatlich bis zu 120.000 Kund*innen. Werth stört, dass Sirplus dort einkaufe, wo ihre Tafel Spenden bekommt. Fellmer versichert: Die meisten Waren stammten nicht aus Berlin und nur selten aus Zentrallagern etwa von Edeka und Metro. „Es gibt höchstens eine Mini-Überschneidung.“ Auf dem Berliner Großmarkt, wo die Berliner Tafeln ein Lager haben, rette Sirplus mittlerweile nicht mehr. Anderswo erlebt Fellmer weniger Konflikt, auch aus logistischen Gründen: „Wenn irgendwo in Deutschland eine Palette mit veganen Chia-Keksen rumsteht, ist das für eine lokale Tafel meist zu viel, und es bundesweit aufzuteilen, ist oft zu kompliziert.“ Sirplus habe zudem bereits 265.000 Produkte an gemeinnützige Organisationen gespendet, etwa die Caritas, die Berliner Stadtmission, die Berliner Obdachlosenhilfe e.V., Foodsharing und die Tafeln.

Die Tafeln retten nach eigenen Angaben deutschlandweit pro Jahr 265.000 Tonnen Lebensmittel – und helfen damit mehr als 1,6 Millionen bedürftigen Menschen. Das unterscheide den Verein „fundamental“ von Unternehmen wie Sirplus, sagt Jochen Brühl, Vorsitzender des Bundesverbands Tafel Deutschland e.V.: „Wir geben Lebensmittel an Menschen, die zu wenig haben. Wir sind eine gemeinnützige Hilfsorganisation, das andere sind Geschäftsmodelle.“ 

Doch auch für die gebe es Platz: „Im Moment werden viel mehr Lebensmittel verschwendet als die Tafeln retten können, daher sind wirklich alle willkommen, die irgendwie daran arbeiten, das zu verringern.“ Seit 25 Jahren gibt es den Dachverband der Tafeln. Mittlerweile kooperiere man mit allen großen Händler*innen in Deutschland, erklärt Brühl. Auch er betont die Abmachung: Zuerst die Tafel, dann Sirplus oder andere Lebensmittelretter*innen. „Wir sind viel im Austausch und sprechen mit allen Beteiligten, seien es Sirplus, Too Good To Go oder Foodsharing.“ 

„Lebensmittelrettung kostet Geld und kann sehr aufwendig sein“

Und dieser Austausch scheint sinnvoll. Das Netzwerk, das vor allem auf Ehrenamtliche baut, ist regional sehr unterschiedlich organisiert. Nicht alle Tafeln haben die Kapazitäten, um Lebensmittel mit erreichtem oder überschrittenem MHD zu prüfen sowie gekühlte oder tiefgekühlte Produkte oder solche mit Pfand anzunehmen. „Was sich die Leute nicht so bewusst machen: Lebensmittelrettung kostet Geld und kann sehr aufwendig sein. Gerade Tiefkühl-Transport und Tiefkühl-Lagerung sind teuer.“ Es gehe schließlich nicht um drei Tiefkühl-Pizzen, sondern manchmal um drei Lkw-Ladungen davon. Und: „Wir können nicht planen, wann es welche Lebensmittel wo gibt.“ 

Ein Pilotprojekt soll das Problem mittels einer Online-Plattform angehen. Unterstützt vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft soll es die Kommunikation mit den Händlern verbessern, damit die Tafeln nur dorthin fahren, wo entsprechende Spenden verfügbar sind. In Berlin etwa wird das bereits getestet. „Wenn man von vornherein weiß: Dieser Biomarkt hat heute nur zwei Salate, dafür fahren wir nicht zehn Kilometer, das kann dann Foodsharing abholen oder jemand anderes“, sagt Brühl.

Das Projekt ist Teil der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung der Bundesregierung. Fokussiert werden dabei, hauptsächlich mittels Dialogforen, neben Privathaushalten auch die Produktion, Verarbeitung, Groß- und Einzelhandel sowie Außer-Haus-Verpflegung. Gemäß der UN-Nachhaltigkeitsziele hat sich Deutschland dazu bekannt, die Lebensmittelverschwendung hierzulande bis 2030 pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucher*innen-Ebene zu halbieren, auch mithilfe der Tafeln. Brühl kritisiert jedoch: „Wir bekommen nur projektbezogene Gelder von der Bundesregierung.“ Das Problem daran: Diese Mittel könnten ausschließlich für Projekte, etwa im Bildungsberech, nicht aber für die Lebensmittelrettung an sich verwendet werden. Die läuft komplett spendenfinanziert.

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Ein Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung, wie es etwa Frankreich 2016 eingeführt hat, gibt es in Deutschland nicht. Dort müssen Supermärkte mit einer Ladenfläche von mehr als 400 Quadratmeter unverkaufte Lebensmittel an gemeinnützige Organisationen wie die Tafeln spenden. Das hat zu deutlich mehr Spenden geführt. Der Bundesverband der Tafeln sieht ein solches Gesetz für Deutschland skeptisch. „Wir haben im Moment gar nicht die Kapazitäten, viel mehr zu retten. Unsere Kapazität ist total am Limit.“ Brühl fordert, zunächst das System der Tafeln nach französischem Vorbild zu ergänzen und zwar mit staatlich unterstützten Lebensmittel-Banken, also zentralen Lagern für die Verteilung. Denn die bisherigen Zwischenlager der Tafeln reichten bei Weitem noch nicht aus: Ohnehin arbeiteten Supermärkte bereits an Konzepten, um weniger wegzuschmeißen. Waren, die nicht mehr lange haltbar sind, werden etwa entsprechend gekennzeichnet und günstiger abgegeben – ein Marktcheck der Verbraucherzentrale Hamburg zeigt jedoch: Noch unterscheiden sich einzelne Läden dabei stark.

Schwedisches Start-up Motatos seit April auch in Deutschland

Von den insgesamt 12,7 Millionen Tonnen Lebensmitteln (inklusive flüssiger Lebensmittelabfälle und Getränke), die hierzulande pro Jahr im Müll landen, fällt der größte Teil tatsächlich in den Haushalten an, nämlich knapp 7  Millionen Tonnen. Gut 2 Millionen Tonnen verantwortet die Industrie (ohne Verluste in der Landwirtschaft), 1,64 Millionen Tonnen sind es in der Gastronomie. Doch auch im Handel wird fast eine halbe Million Tonnen Lebensmittel weggeworfen.

An diesem Punkt versucht auch Motatos anzusetzen. Das im Jahr 2013 in Schweden als Martsmart (Schwedisch für „schlaues Essen“) gegründete Start-up vertreibt, anders als Sirplus, ausschließlich über Online-Shops in Schweden, Dänemark, Finnland und seit Ende April auch in Deutschland „gerettete“ Lebensmittel aus Über- oder Fehlproduktionen. Bei Motatos finden sich also Produkte mit falsch bedruckten Verpackungen oder saisonale Waren wie Oster-Schokolade, aber auch ein kleiner Teil mit bald überschrittenem Mindesthaltbarkeitsdatum.

Frisches Gemüse, Obst oder Milchprodukte gibt es wegen des reinen Onlineversands bei Motatos nicht. Stattdessen haltbare, ungekühlte Produkte wie Gemüse-Konserven, Pasta, Kekse, Chips oder Getränke, aber auch Kosmetik- und Reinigungsmittel. Im Schnitt seien die Produkte – die Auswahl ist begrenzt, etwa 300 Produkte gibt es – um 50 Prozent günstiger als normalerweise im Supermarkt, erklärt Karl Andersson, einer der Gründer. 

Im Jahr 2019 hat das Unternehmen nach eigenen Angaben 5.047 Tonnen Lebensmittel gerettet. Nun sollen allein in Deutschland, auf einem viel größeren Absatzmarkt als dem skandinavischen, in diesem Jahr 1.500 Tonnen Lebensmittel gerettet werden.

Auch Motatos sieht keine Konkurrenz zur Tafel. Vertreibe man schließlich Produkte, die gar nicht erst in Supermärkten oder Discountern gelandet wären, und außerdem sehr große Mengen, wie Andersson sagt: „Was wir kaufen, kann man nicht an wohltätige Zwecke spenden, weil es sich um zu große Mengen handelt. Da geht es beispielsweise um eine Lkw-Ladung Curry-Ketchup, so etwas wäre schwer zu spenden.”

Noch macht auch Motatos damit keine Gewinne, doch der Absatz sei während der Corona-Pandemie stark gestiegen. Um zu wachsen, setzt Motatos auch auf Investor*innen. Seit der Gründung hat die Muttergesellschaft Matsmart über 35 Mio. Euro Kapital von externen Investoren erhalten, unter anderem von der Ikea-Mutter Ingka Group und dem Fonds LeadX Capital Partners, dessen größter Anteilseigner die Metro AG ist, aber auch von der Non-Profit-Organisation Norrsken Foundation. Auch mit großen Konzernen wie Nestlé, Dr. Oetker, Mondelez und Unilever kooperiert das Start-up, bezieht also Produkte direkt von diesen Produzenten, mit der Metro AG gibt es einen Rahmenvertrag. Der Metro Konzern sieht dieses Investment, und auch die Zusammenarbeit mit Sirplus, als einen „Baustein im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie“, wozu auch Bestell- und Lagersysteme effizienter werden müssten. Bis 2025 will das Unternehmen dadurch seine Lebensmittelverschwendung um 50 Prozent reduzieren.

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Genauso wie Raphael Fellmer wünscht sich auch Andersson „eine Welt ohne Lebensmittelverschwendung“. Dafür müsse man weiter wachsen. „Um einen Unterschied zu machen, brauchen wir noch mehr Kund*innen.” Und er betont: „Alleine können wir das Problem nicht lösen, dafür ist es zu groß.“