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11 July 2019 / Lesezeit: 2 minuten

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Mee(h)r Fair

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Jeder followfish-Thunfisch wird mit der Handangel aus dem Meer geholt

Titelbild: followfood GmbH

Die followfood GmbH revolutioniert den Fischhandel

Sushi aus dem Convenience Regal, Wildlachs im Tiefkühlfach oder Backfisch an der Frischetheke – Fisch ist beliebt wie nie, gilt er doch als gesund und proteinreich. So günstig Fischspezialitäten im Supermarkt auch zu haben sind, der steigende Konsum hat seinen Preis: Laut WHO sind bereits 30 Prozent der Bestände überfischt. Das gefährdet nicht nur das Fortbestehen einzelner Fischarten, sondern auch die Existenz vieler Fischer.

Das Unternehmen followfood mit den Marken followfood und followfish produziert nicht nur Lebensmittel, sondern ist eine Bewegung zur Rettung der Böden und der Meere, die versucht, Genuss und Ökologie in Einklang zu bringen

Strenge Fischereirichtlinien und maximale Transparenz

Grund genug für die followfood GmbH, unter der Marke followfish ausschließlich Produkte aus biologischer Aqua­kultur oder MSC-zertifiziertem nachhaltigem Wildfang zu vertreiben. Als reine Naturprodukte sind sie zudem frei von Zusatzstoffen und Gentechnik. Das Unternehmen hat den Anspruch, immer den höchst­möglichen Standard zu erfüllen, und ist dabei ein Revoluzzer in Sachen Transparenz.

Mit einem Tracking-Code auf der Verpackung kann jeder followfish-Kunde gezielt Herkunft, Fang, Verarbeitung und Transport seines Produkts nachverfolgen – eine Idee von followfood, die mittlerweile viele Nach­ahmer gefunden hat.

Fairer Deal für Fischer und ihre Familien

Auch beim fairen Handel ist das Unternehmen ein Vorreiter. Kannte man Fair Trade bislang eher bei Lebensmitteln wie Schokolade, Kaffee und Bananen, wurden mit followfish nun auch erstmals Fisch und Meeresfrüchte mit dem international an­erkannten US-Siegel zertifiziert. Damit setzte das Unternehmen einen echten Meilen­stein für die Wirtschaft vieler Meeres-­Anrainerstaaten. MSC-Fischereien haben ja bereits einen wesentlich geringeren ökologischen Fußabdruck als die meisten herkömmlichen Fischereien, da sie nur so viel Fisch aus dem Meer holen dürfen, wie natürlich nachwächst. Das Fair-Trade-Siegel soll ihnen nun als Ansporn dienen, auch eine stärkere soziale Verantwortung für die Region zu übernehmen.

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Nachhaltige Fangmethoden

Vor diesem Hintergrund unterstützt followfood Küstenfischer auf den Male­diven, die Thunfische einzeln per Hand mit der Angelrute fangen – die wohl nach­haltigste Fangmethode der Welt. Seit 2017 hat followfood den weltweit einzigen Fair-­Trade-Dosenthunfisch im Angebot. Damit schließt es eine beachtliche Lücke in der Fischindustrie und verbessert durch seine Sozialstandards auch die Lebensbedingungen vor Ort.

Den Fischern des Laamu Atolls und ihren Familien kommt das gleich doppelt zugute: Sie erhalten eine faire Bezahlung, und drei Prozent des Erlöses gehen zudem in lokale Projekte wie Schulen oder Kranken­häuser. Zurzeit wird hier dank followfood beispielsweise eine neue Anlage zur Verbesserung der Wasserauf­bereitung errichtet. Ein echter Gewinn – für die Bevölkerung, und für die Umwelt.