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24 März 2020 / Lesezeit: 2 minuten

Kolumne Einigeln

Guter Stoff für die Ohren

Der Tipp für heute: Hörspiele hören.

Illustration: Arezu Weitholz

Illustration: Arezu Weitholz

Das Coronavirus legt den Alltag lahm. Wir dürfen kaum noch raus, um uns und andere zu schützen. Wie das geht und man trotzdem fröhlich bleibt, erklärt dienstags und donnerstags unser „Igel-Experte“  in der enorm Kolumne Einigeln.

enorm Kolumne Einigeln, Teil 2:

So, ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich habe jetzt erstmal genug von Netflix, Amazon und Sky. Und Disney bringt jetzt auch noch einen neuen Channel an den Start. Das wird mir zu viel. Nur noch streamen, streamen, streamen. Ist erstmal klar; was willste auch sonst machen, so allein zuhause. Blöd ist nur, dass ich nicht gut sehe.

Neulich habe ich gedacht, der Ton wäre ausgefallen und habe bestimmt zehn Minuten auf den Bildschirm gestarrt – bis ich näher an den Flatscreen gekrochen bin. Und zack, nix Tonausfall, sondern Problem mit der „connectivity“. WLAN im Bau ist derzeit nicht so super. Vielleicht ist das Netz wirklich verstopft.

Egal, ich höre dafür super. Nur riechen geht noch besser. Echt jetzt. Jedenfalls kriegen meine hypersensiblen Öhrchen sogar mit, kein Scheiß, wenn der Nachbar über mir aus Langeweile seine Zahnstocher neu sortiert. So, ich habe mich erinnert, dass im Radio ja ziemlich viele Hörspiele laufen. Irgendwer muss die doch mal sammeln. Und da bin ich auf die ARD Audiothek gestoßen. Kannte ich vorher nicht. Da geben alle Sender ihre Produktionen ab, die meisten gibt es auch zum Download. Und es gibt ein riesiges Archiv. Wahnsinn, was da schlummert.

Große Serien wie Homers Odyssee oder Mellvilles Moby Dick warten auf einen oder der Lobbyismuskrimi „Caiman Club“. Auch das „ARD radiofeature“ lohnt sich sehr. Guter Stoff, gute Quali. Jetzt weiß ich auch, wofür ich jenseits der Mediatheken Gebühren zahle. Lohnt sich, insbesondere für die Ohren. Kann man auch beim Joggen via App hören oder beim Spazierengehen. Oder wie ich – kurzsichtig vorm Rechner.

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Auch auf enorm: Kolumne Einigeln, Teil 1