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11 September 2019 / Lesezeit: 2 minuten

Social Impact Channel

Starthilfe für Ideen, die unseren Alltag nachhaltig verändern

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“Erna Primula”-Gründerin Chantal Remmert konnte mithilfe von Social Impact ihren Traum vom eigenen Blumen-Studio mit selbst angebauten Slowflowers wahr machen

Titelbild: Grit Hartung-fotostoff, fotostoff.de

Bild unten: Social Impact Lab Leipzig/Björn Kowalewski

Titelbild: Grit Hartung-fotostoff, fotostoff.de

Bild unten: Social Impact Lab Leipzig/Björn Kowalewski

Das Social Impact Lab Leipzig hilft mit dem Sozial&Gründer-Stipendium angehenden Gründer*innen dabei, ihre Ideen für eine bessere Welt von morgen Realität werden zu lassen

Was wäre, wenn die Blumen in unseren Vasen erzählen könnten, woher sie kommen? Die allermeisten würden von einem Aufwachsen in öden Monokultur-Reihen erzählen, von Pestiziden, Fungiziden, von Gewächshäusern oder mit Plastikfolien bedeckten Feldern. Die Blumen, die bei Erna Primula zu kunstvollen, fröhlichen Sträußen und Gestecken verarbeitet werden, sind im Leipziger Osten groß geworden. Umgeben von Wildbienen und Schmetterlingen, Vögeln und, ja, auch von Unkraut. Das Chantal Remmert, die Inhaberin von Erna Primula, und ihre Mitarbeiterinnen liebevoll in Handarbeit beseitigen. Eine nachhaltige Schnittblumenproduktion mit angeschlossenem Laden? Das soll sich rentieren?

Von der Träumerin zur Unternehmerin

Dem Team vom Social Impact Lab Leipzig gefiel die Idee von Anfang an. Beim Stipendienprogramm Sozial&Gründer konnte Chantal Remmert ihre Idee konkretisieren, verfeinern und sich auf den Schritt in die Selbstständigkeit vorbereiten. „Chantal hatte am Anfang immer wieder Zweifel“, erzählt Christina Droll vom Social Impact Lab Leipzig. „Es war schön zu erleben, wie sich ihre Unternehmerinnenpersönlichkeit durch Coachings und Workshops stetig weiterentwickelt hat. Und im Moment kann sie sich vor Angeboten nicht mehr retten.“

Social Impact hat sich bewusst dafür entschieden, Gründer*innen zu unterstützen, die mit ihrer Idee vor allem die Welt verbessern wollen und den finanziellen Gewinn nicht in den Vordergrund stellen. Deshalb hat das Team um Social-Impact-Gründer Norbert Kunz in ganz Deutschland Social Impact Labs aufgebaut. Das von der Drosos Stiftung mitfinanzierte Leipziger Lab im Industriedenkmal Stelzenhaus am Karl-Heine-Kanal bietet Co-Working-Spaces, Workshop-Räume und eine großartige Location – vor allem aber bietet es potenziellen Gründer*innen wie Chantal Remmert jede Menge Erfahrung, Expertise und Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Ideen und dem Aufbau eines Netzwerks. Dabei steht – bei aller Wirtschaftlichkeit, die gegeben sein muss – immer der gesellschaftliche Impact der Gründungsidee im Vordergrund.

Das Social Impact Lab Leipzig bietet vielfältige Unterstützung und Inspiration für alle, die mit ihrer Geschäftsidee positiv auf unsere Gesellschaft einwirken und die Welt verbessern wollen

In den vergangenen fünf Jahren hat das Sozial&Gründer-Programm weit mehr als 30 innovative Geschäftsideen auf dem Weg zur erfolgreichen Unternehmensgründung unterstützt. Neben Erna Primula ist so etwa Trash Galore entstanden. Dahinter stehen drei junge Leipziger*innen, die auf Messen arbeiten und nicht mehr tatenlos hinnehmen wollten, wie viel Müll die Eventbranche produziert. Trash Galore vermittelt das nicht mehr gebrauchte Material an Projekte, die es noch sehr gut verwenden können. Der gespendete Messestand hat so die Chance auf ein zweites Leben als Theaterbühne oder Kinderspielhäuschen. Oder Sauberkasten, eine Art individuell zusammenstellbarer Baukasten für ökologische Putzmittel.

Vom Pitch zum Stipendium

Und nun ist es wieder so weit: Noch bis zum 15. September können sich Interessierte mit ihren Ideen für das nächste Stipendium bewerben. Voraussetzung: sozial und innovativ müssen sie sein. Zunächst erfolgt ein Pitchtraining, und wer dann beim entscheidenden Pitch für das Stipendium ausgewählt wird, kann sechs Monate lang von Coaching, Workshops, Vernetzung und Expertise profitieren, einen Traum wahr werden lassen – und nebenbei die Welt ein bisschen besser machen.

Social Impact gGmbH

„Gemeinsam für eine bessere Welt von morgen“ – unter diesem Slogan fördert Social Impact Start-ups mit sozial-innovativen Geschäftsideen und entwickelt selbst innovative Projekte rund um Social Entrepreneurship, Inclusive Entrepreneurship, Gründungsfinanzierung, Bildungsinnovationen, Innovation in der Wohlfahrt und internationale Kooperationen

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Dieser Artikel wurde im Auftrag von Social Impact erstellt. Gesponserte Beiträge sind eine der Möglichkeiten, über die wir uns finanzieren.