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12 April 2019 / Lesezeit: 2 minuten

Social Impact Channel

Gegen Populismus, für soziales Miteinander

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Netzwerken für ein diskriminierungsfreies Europa: beim Festival-Tag zum Start der Social Innovation Academy im September 2018 in Berlin

Titelbild: Social Impact gGmbH

Titelbild: Social Impact gGmbH

Das EU-Programm Social(i)Makers möchte strukturschwache Regionen in Zentral- und Osteuropa mit sozialen Innovationen zu neuem Leben erwecken. Social Impact will als Teil davon auch die demokratische Entwicklung fördern

Die größten Wahlerfolge erzielen Populisten fernab der Metropolen im ländlichen Raum. Dieses Phänomen ist derzeit in ganz Europa zu beobachten. Ein Grund dafür ist, dass die ländlichen Räume in den vergangenen zehn, zwanzig Jahren stark geschwächt wurden: in Osteuropa genauso wie in Skandinavien oder Spanien.

„Gemeinsam für eine bessere Welt von morgen“ – unter diesem Slogan förder Social Impact Start-ups mit sozial-innovativen Geschäftsideen und entwickelt selbst innovative Projekte rund um Social Entrepreneurship, Inclusive Entrepreneurship, Gründungsfinanzierung, Bildungsinnovationen, Innovation in der Wohlfahrt und internationale Kooperationen

„Das ist für uns ein großes Thema.“ Moritz Blanke wird leidenschaftlich. „Wie können wir es mit sozialen Innovationen schaffen, diese Stadt-Land-Disparität abzubauen?“ Moritz Blanke ist bei Social Impact, der Agentur für soziale Innovationen, als Projektmanager für Social(i)Makers verantwortlich. In diesem Interreg-Programm der Europäischen Union arbeiten Partner aus Zentral- und Osteuropa daran, Ökosysteme für soziale Unternehmen zu fördern.

Lobbyarbeit jenseits der Metropolen

Das hat ein konkretes Ziel: „Wir wollen einen Beitrag dafür leisten, den ländlichen Raum wieder attraktiver zu machen. Und in einem nächsten Schritt auch das Wählerverhalten dort zu ändern.“ Wenn Moritz Blanke von seinem Projekt erzählt, dann bleibt kein Zweifel daran, dass er dafür brennt. Das Team hat in den vergangenen Monaten auf transnationaler Ebene für Vernetzung gesorgt, Workshops und Begegnungen ermöglicht und Lobbyarbeit für Sozialunternehmen jenseits der Großstädte betrieben.

Soziale Innovationen in Zentral- und Osteuropa fördern

„Es gibt diese Bilderbuchbeispiele, wenn in Brandenburg durch erfolgreiche Biolandwirtschaft oder alternative Lebensformen ein kleines Dorf plötzlich wieder Zuzüge verzeichnen kann. Bei Social(i)Makers und in anderen Projekten wie etwa dem EU-Interreg-Programm SOCENT SPAs arbeiten wir daran, dass solche Entwicklungen noch mehr gefördert werden.“ Blanke erzählt von zwei Dörfern, die nahezu gleiche Voraussetzungen haben. In einem engagieren sich Leute ehrenamtlich, durch ihr Engagement kommt mehr Förderung ins Dorf. „Da kann man die Wirkmacht sozialer Innovationen lehrbuchmäßig nachverfolgen!“

Was Social Impact in Deutschland fördert, das tun die Projektpartner in Norditalien, der Slowakei, Österreich, Ungarn, Polen und Slowenien. Gemeinsam arbeiten sie an Capacity Building und Wissenstransfer. „Soziale Innovationen sind in Osteuropa noch ein ziemliches Novum“, erzählt Blankes Kollege Florian Birk. „Da geben wir bei unseren internationalen Projekten gern unsere Erfahrung mit der Entwicklung von sozialen Start-ups weiter.“

Pilotprojekt zur Skalierung von sozialen Start-ups

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Dieser Artikel wurde im Auftrag von Social Impact erstellt. Gesponserte Beiträge sind eine der Möglichkeiten, über die wir uns finanzieren (mehr dazu hier). Alle von Social Impact gesponserten Beiträge finden sich hier

In seinem ersten Jahr hat sich Social(i)Makers zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, mehr als 3000 Interessierte aus allen beteiligten Ländern nahmen an den Online-Kursen der Social Innovation Academy teil. Nun hat das Team für die zweite Phase ein neues Projekt aus der Taufe gehoben, den Scalerator: Ein Jahr lang werden soziale Start-ups, die an der Schwelle zur Skalierung stehen, mit passgenauen Coachings und technischer Expertise unterstützt. Die hier gesammelten Erfahrungen sollen in einen entsprechenden Leitfaden münden. Social Impact führt dieses Programm gemeinsam mit Roots of Impact und in Partnerschaft mit Impact Collective durch.