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10 October 2019 / Lesezeit: 3 minuten

Annette, Diana und Andreas machen es vor:

Warum es eben nicht verrückt ist, mit 40+ noch ein Studium zu beginnen

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Titelbild: Adobe Stock/Jacob Lund

Titelbild: Adobe Stock/Jacob Lund

Du bist über 40, seit Jahren im sicheren Job und kannst eigentlich zufrieden sein. Du hast Familie, vielleicht Kinder, die aus dem Gröbsten raus sind, eine/n Partner/in, mit der/dem Du Dich gegenseitig stützt. Du stehst mitten im Leben und hast Deine Rolle in Deiner Welt gefunden – eigentlich.

Denn gerade schleichen sich Zweifel in Deinen Alltag ein: ob Du nicht eigentlich mehr vom Leben erwarten kannst, ob das im Beruf jetzt wohl alles sei und ob sich bis zur Rente gar nichts mehr verändern würde. Klar, Du hast Dich über die Jahre hier und da weitergebildet und hast im Job immer neue Herausforderungen gesucht. Nur hattest Du ja eigentlich immer schon den Traum, mal zu studieren – aber jetzt noch mit über 40? Ist das nicht viel zu verrückt für Dich? Bist Du mutig genug, die eigene Komfortzone zu verlassen? Und wenn ja, gibt es möglicherweise eine realistische Alternative zum Vollzeitstudium – vielleicht berufsbegleitend?

Wenn Du gerade solche Gedanken mit Dir herumträgst, Du Dich noch mit dem eigenen Beruf- und Selbstbild auseinandersetzt oder Dir vielleicht schon fest vorgenommen hast, noch einmal durchzustarten: Du bist nicht allein! Mit Dir haben sich in den letzten Jahren viele Ü40-iger für einen Schritt in eine neue Richtung entschieden. Vor allem, wenn er Deiner Selbstverwirklichung und Persönlichkeitsentwicklung dient, ist so ein Schritt – ob Du ihn mit 20, 30 oder 40+ Jahren gehst – nie verrückt, weil es nie zu spät ist, etwas Neues zu lernen. So wie bei Annette, Diana und Andreas. Sie sind drei von rund 4000 Ü40-Studierenden der letzten Jahre, die sich für ein berufsbegleitendes Studium an der FOM Hochschule entschieden haben und nach Feierabend und am Wochenende studieren – neben ihrem Job, den familiären Pflichten und ihrem Alltag.

Annette H. stammt ursprünglich aus Mecklenburg-Vorpommern. Dort arbeitete die 46-Jährige 15 Jahre lang als Krankenschwester, davon zehn Jahre als Praxisanleiterin. 2007 zog sie der Liebe wegen nach NRW, arbeitete drei Jahre im Schichtdienst in der Pflege. „Ich liebe meinen Beruf! Aber kann das schon alles gewesen sein?“ Sie dachte über Fortbildungen nach und startete dann ihr Bachelor-Studium „Gesundheits- & Sozialmanagement“ an der FOM, ist mittlerweile im 6. Semester. „Mein Mann unterstützt mich sehr in meiner Entscheidung. In den Prüfungsphasen übernimmt er den kompletten Haushalt.“ Als sie anfing zu studieren, war ihr Sohn 15. Zwischenzeitlich seien seine Noten nicht die besten gewesen, doch als Mama plötzlich gute Zensuren mit nach Hause brachte, steckte sie ihn an. Im letzten Jahr bewarb Annette sich dann auf eine Stelle als Controllerin im ambulanten Pflegedienst und bekam den Job. Heute hat sie geregelte Arbeitszeiten, kümmert sich um Pflegedokumentationen, berät Angehörige – und ist glücklich, damals den Schritt in eine neue Richtung gewagt zu haben.

Als Produktmanagerin bei einem Software-Hersteller hat die 47-jährige Diana S. einen sicheren Beruf. Trotzdem entschied sie sich vor drei Jahren dazu, das berufsbegleitende Bachelor-Studium „Betriebswirtschaft  & Wirtschaftspsychologie“ aufzunehmen. Gerade im Hinblick auf den immer späteren Renteneintritt wollte sich Diana weiterbilden und, um in Zeiten von Digitalisierung und dem Wandel der Arbeitswelt zukunftssicher tätig sein zu können. Durch das Studium bringt sie jetzt die gleichen Grundvoraussetzungen wie ihre Kollegen mit. „Meine Kollegen mit abgeschlossenem Studium verdienen mehr als ich. Mit dem Bachelor-Abschluss der FOM Hochschule schaffe ich mir eine bessere Verhandlungsbasis.“ Dass viele ihrer Kommilitonen bis zu 25 Jahre jünger sind als sie, schreckt die Produktmanagerin nicht ab. Dank ihrer großen Familie ist sie es gewohnt, Menschen unterschiedlichen Alters um sich zu haben. „Einen der besten Ratschläge, ein Lerntagebuch, habe ich von meiner 18-jährigen Nichte bekommen.“ Neben der familiären Unterstützung ist ihr auch der Kontakt zu ihren Kommilitonen wichtig: „Vor allem durch die Gruppenarbeiten sind wir Studierenden näher zusammengerückt, haben uns immer besser kennengelernt und Vorurteile abgebaut“.

Lernen, Hausarbeiten schreiben, Essays vorbereiten – nach Jahren reiner Berufspraxis war das erneute „Student sein“ für Andreas B. eine Umstellung. Andreas ist Vertriebler mit Leib und Seele, inzwischen arbeitet er seit 25 Jahren im Job. Nachdem er zusätzlich die Leitung für einen Produktionsstandort übernommen hatte, rückten neue Managementaufgaben in den Vordergrund. Mit der neuen Position kam dann auch die Überlegung, mit 45 Jahren noch einmal die Hochschulbank zu drücken. Die Entscheidung fiel auf den englischsprachigen Studiengang „Master of Business Administration“ (MBA). „In meinem doch etwas fortgeschrittenem Alter, fiel das Lernen nicht mehr so leicht wie früher“, lacht Andreas. Eine weitere Herausforderung, die er aber bewusst gesucht habe, war die Nutzung der englischen Sprache. Zudem sei gutes Zeitmanagement gefragt, um neben dem Studium, auch noch dem Job und der Familie gerecht zu werden. „Man darf nicht aufgeben, das sage ich auch immer meinen Mitarbeitern. Ganz wichtig ist auch die Unterstützung der Familie“, weiß der dreifache Vater und ist stolz mit seiner Entscheidung für ein Studium an der FOM.

Es ist also ganz egal, ob Du Deine Karriere ausbauen möchtest, eine Neuorientierung im Beruf suchst, einen Branchenwechsel anstrebst oder einfach Deinen beruflichen Horizont erweitern möchtest: Wenn Du bereit bist, wie Annette, Diana und Andreas durchzustarten, findest Du hier noch mehr Gründe, warum ein Studium neben dem Beruf mit 40 Plus nicht verrückt ist.

FOM Hochschule

Mit 55.000 Studierenden ist die FOM die größte private Hochschule Deutschlands. Sie bietet Berufstätigen und Auszubildenden in 29 Städten Deutschlands und in Wien die Möglichkeit, staatlich und international anerkannte Bachelor- und Masterstudiengänge aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften, Gesundheit & Soziales, IT-Management sowie Ingenieurwesen berufsbegleitend zu absolvieren.

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