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26 April 2019 / Lesezeit: 3 minuten

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Chancen stiften, Potenziale wecken

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Von den Förderprogrammen der Stiftung der Deutschen Wirtschaft profitieren junge Menschen unterschiedlichsten Alters

Titelbild: Kristina Malis

Seit 25 Jahren bietet die Stiftung der Deutschen Wirtschaft ihren Stipendiatinnen und Stipendiaten eine Vielfalt an Förderprogrammen. Davon profitieren junge Menschen unterschiedlichsten Alters und mit verschiedenen Voraussetzungen: Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, leistungsstarke und engagierte Studierende und junge Berufstätige

Tim Kegel besuchte eine Hauptschule, seine beruflichen Aussichten schätzte er eher schlecht ein. Von Freunden hatte er gehört, wie schwer es ist, den Übergang von der Schule in den Beruf zu meistern, einen guten Ausbildungsplatz zu finden. Zwei Schuljahre standen noch vor ihm, er zweifelte: Packe ich einen Abschluss? Und reicht dieser, um eine Chance zu haben? An Motivation fehlte es Tim Kegel nicht. Wohl aber an Selbstvertrauen.

Die Stiftung der Deutschen Wirtschaft gGmbH mit Sitz in Berlin wurde 1994 gegründet und fördert entlang der gesamten Bildungskette jährlich über 3.800 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene.

Das änderte sich, als er als Stipendiat am Förderprogramm „Zeig, was Du kannst!“ teilnahm: Über drei Jahre lang wurde er kontinuierlich gecoacht, nahm dazu an Future Camps bei potenziellen Arbeitgebern aus seiner Region teil. Tim Kegel packte den Mittleren Schulabschluss, erhielt einen Ausbildungsplatz bei einem großen Autobauer, ist dort nun als Konstruktionsmechaniker fest angestellt.

„Heute weiß ich, was ich kann“, sagt er, erinnert sich aber auch noch an seine Zweifel: „Mein Coach hat mich motiviert, mich trotz einiger Absagen immer weiter zu bewerben. Ohne diese Unterstützung hätte ich wahrscheinlich nicht so schnell einen passenden Ausbildungsplatz gefunden.“

Förderung entlang der Bildungskette

„Zeig, was Du kannst!“ ist eines von vielen Förderprogrammen der 
Stiftung der Deutschen Wirtschaft (sdw), die seit 25 Jahren von einer klaren Vision geleitet wird: eine Gesellschaft zu gestalten, in der möglichst viele junge Menschen ihr Potenzial ausschöpfen können. Aktuell nehmen mehr als 3800 Stipendiatinnen und Stipendiaten an den Programmen der Gemeinschaftsinitiative der Wirtschaft teil – angefangen bei Grundschulkindern bis hin zu Promovierenden und jungen Unternehmensgründern.

Die Geschichte von Tim Kegel zeigt, dass sich die Förderprogramme nicht nur an besonders Leistungsstarke richten, sondern junge Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Talenten dabei unterstützen, den eigenen Lebensweg aktiv zu gestalten. Die Stiftung tritt für Bildungs- und Chancengerechtigkeit ein und bietet ihre Programme entlang der gesamten Bildungskette an.

Das beginnt schon in der Grundschule: „Vivo – Bildung von Grund auf!“ fördert gezielt Mädchen und Jungen aus sozial schwachen Stadtteilen – von der ersten Klasse bis zum Wechsel an die weiterführende Schule. „Denn gerade in diesen entscheidenden Phasen des Übergangs profi
tieren junge Menschen enorm davon, wenn ihnen Coaches, Mentorinnen 
oder Mentoren zur Seite stehen und Orientierung geben“, sagt Dr. Arndt 
Schnöring, sdw-Generalsekretär.

Eine erfolgreiche Schulzeit mit guten 
Noten ist wichtig, doch das Potenzial junger Menschen geht weit darüber hinaus. Ein besonderes Augenmerk legen die Programme auf die Persönlichkeitsentwicklung. „Gesellschaftliches Engagement, Aufgeschlossenheit, ein intakter Wertekompass, Eigeninitiative und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – das sind Schlüsselqualifikationen, die wir vermitteln wollen“, so Dr. Arndt Schnöring.

Netzwerke entstehen, Engagement wird belohnt

Dass sich Engagement und Unternehmergeist auszahlen, zeigt die Geschichte von Stefanie Spiegler, Stipendiatin des Studienförderwerks Klaus Murmann der sdw: Mit ihrem Gründerteam „School on Tour“ hat sie sich kürzlich erfolgreich für das sdw-Gründungsbildungsprogramm „Herausforderung Unternehmertum“ beworben.

Ein Jahr lang werden die Geförderten jetzt dabei unterstützt, wirtschaftliche Kompetenzen zu erlernen und sich unternehmerisch auszuprobieren – eine spannende Ergänzung zu ihrem Studium an der Universität Leipzig. Verschiedene Workshops, die Hilfe von Coaches aus der Praxis und der Austausch mit anderen angehenden Gründerinnen und Gründern im Programm werden von Stefanie Spiegler als sehr bereichernd geschätzt. Der Umsetzung ihrer Idee eines außerschulischen Programms, das Jugendliche dabei unterstützt, kreative Events zu organisieren, kommt ihr Team so Schritt für Schritt näher.

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Dies ist ein bezahlter Beitrag. Eine Übersicht über die verschiedenen Formen der Zusammenarbeit mit externen Partnern findet sich hier

Hier zeigt sich eine weitere Stärke der Programme: Es entstehen Netzwerke, von denen die jungen Menschen nachhaltig profitieren. Julia Hugo war bereits Stipendiatin im Studienkolleg, das Lehramtsstudierende dabei unterstützt, sich zu engagierten Gestaltern der Schulen von morgen zu entwickeln. Die Münchnerin engagierte sich in der Flüchtlingshilfe sowie als studentische Vertreterin in Gremien ihrer Uni, dann entschloss sie sich dazu, in ihrem Fach Pädagogik zu promovieren. „Die Promotionsförderung im Studienkolleg ermöglicht mir den Austausch und die Vernetzung mit inspirierenden Menschen und bietet mir die perfekte Basis, um mich voll und ganz meinem Herzensthema ‚Recht in der Pädagogik’ zu widmen“, sagt Julia Hugo.

So unterschiedlich die Geschichten der Geförderten auch sind: Sie alle erzählen davon, wie sich aus Förderungen Chancen ergeben – und wie die jungen Menschen dadurch selbstbestimmt und mit viel Selbstvertrauen ihren Weg gehen können. Dabei spielt es dank der Vielfalt der sdw-Programme keine Rolle, ob ein junger Mensch besonders leistungsfähig ist, Startnachteile durch die soziale Herkunft mitbringt oder noch nicht weiß, wohin der Weg in Sachen Bildung und Beruf führen soll. Sie alle haben das Recht auf Chancen, und genau diese bietet die Stiftung der Deutschen Wirtschaft nun schon seit 25 Jahren.