Wie fair sind Dein Tee und Dein Kaffee?

Das Portal „Rank a brand“ hat bekannte Tee- und Kaffee-Marken auf ihre Nachhaltigkeitsleistungen untersucht. Ingesamt ist das Bild wenig schmeichelhaft – aber auch nicht vollständig

Das Portal „Rank a brand“ hat Markenhersteller aus beiden Produktgruppen untersucht. Das Ergebnis: Die Auswahl empfehlenswerter Hersteller ist überschaubar. Bei Tee und Kaffee stehen so auch mit Gepa und Lebensbaum die selben Hersteller an der Spitze.

Dabei ist der Abstand der beiden Top-Marken ist beim Tee dabei nach Angaben von Rank a brand deutlich größer als beim Kaffee. „Lebensbaum und Gepa punkten in erster Linie durch den Bezug von bio- und sozialzertifizierten Rohwaren wie Tee, Kräuter und Früchte“, heißt es auf der Website des Portals.

Darüber hinaus überzeuge Gepa durch fairen Anbau und Handel und zahlt dabei über den von Faitrade International festgelegten Mindestpreisen. Auch in Punkto Transparenz bewertet Rank a Brand die Marke positiv, da die Tee-Zulieferer kommuniziert werden. Lebensbaum sticht dagegen durch seinen Klima- und Umweltschutz heraus. So werde in den Bereichen Elektrizität und Wärme ausschließlich erneuerbarer Energie verwendet.

Ein wenig besser sieht es nach Angaben von Rank a Brand beim Kaffee aus, denn hier stelle sich das Gesamtresultat positiver dar. Zwar stehen Gepa und Lebensbaum auch hier ganz oben, doch mit Café Intención und Tchibo empfiehlt das Portal zwei weitere Unternehmen.

Beim Kaffe aber zu bedenken: Aktuell befinden sich sehr viele kleine Unternehmen auf dem Markt, sodass gerade in Großstädten eine breite Auswahl an fair gehandeltem Bohnen dem Konsumenten zur Verfügung steht. Dazu kommen noch bequeme Abo-Modelle wie das von Coffee Circle. Diese kleineren Alternativen wurden jedoch nicht untersucht. Eine Übersicht über alle im Ranking vertretenen Marken, weitere Details sowie die Bewertungskriterien sind bei Rank a Brand einzusehen.

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